Beförderungsvertrag

Inhalt dieses Beförderungsvertrages ist die einmalige Beförderung einer Person in einem Heißluftballon.

Die Haftung aus dem Beförderungsvertrag richtet sich nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz. Die eingesetzten Ballone sind mit einer kombinierten Halter- und Passagierhaftpflichtversicherung versichert.

Zusätzlich besteht eine für Luftfahrtunternehmen gesetzlich geforderte Unfallversicherung. Bestandteil dieses "Beförderungsvertrages" sind auch die nachfolgenden Beförderungsbestimmungen" und der Inhalt des "Merkblattes für Passagiere".

Beförderungsbestimmungen

  1.  Vertragspartner sind das durchführende Luftfahrtunternehmen und der jeweilige Auftraggeber/Passagier.

  2. Die Haftung des Luftfahrtunternehmens richtet sich nach den bestehenden Luftfahrtgesetzen.

  3. Eine Haftung für Gepäck, Foto- und Filmgeräte wird nicht übernommen. Bei Mitnahme ist der Passagier selbst für die stoßsichere Verwahrung während der gesamten Fahrt verantwortlich.

  4. Das Luftfahrtunternehmen kann die Beförderung verweigern, wenn der Verdacht auf Alkoholgenuss besteht.

  5. Schadensfälle und Verletzungen sind dem Piloten/Luftfahrtunternehmen unverzüglich mitzuteilen.

  6. Vereinbarte Termine sind verbindlich. Änderungen durch den Fahrgast müssen mindestens 3 Tage vor dem vereinbarten Termin mit uns abgesprochen werden.

  7. Für pünktliches Erscheinen am vereinbarten Treffpunkt ist der Passagier selbst verantwortlich.

  8. Nichterscheinen oder nicht rechtzeitige Absage (mind. 72 Std. vor Fahrttermin) führen zum ersatzlosen Verlust des gezahlten Fahrpreises.

  9. Die ausgestellten Tickets für eine Ballonfahrt sind ab Buchungsdatum zwei Jahre gültig. Nach Ablauf der Gültigkeit verfällt ersatzlos der Anspruch auf eine Fahrt. Sonderregelungen sind im Einzelfall nach Absprache möglich.

  10. Bei Rückgabe eines Fahrscheines berechnen wir eine Stornogebühr von 50,00 € inkl. MwSt. Die Rückerstattung erfolgt nur gegen Vorlage der Originalunterlagen.

  11. Die Zuteilung der Plätze im Ballonkorb und die Auswahl der eingesetzten Ballone liegen ausschließlich in der Verantwortung des Luftfahrtunternehmens.

  12. Schadenersatzansprüche wegen wetterbedingter Fahrtabsagen am Startplatz sind ausgeschlossen. Das Luftfahrtunternehmen ist bemüht, dem Passagier (Vertragspartner) rechtzeitig Informationen über die Durchführung der Fahrt zu geben. Sollten Gründe, die nicht in der Verantwortung des Luftfahrtunternehmens liegen, eine kürzere Fahrtzeit bedingen, gilt die Fahrt als vertragsgemäß durchgeführt.

  13. In Einzelfällen kann das als Vertragspartner genannte Luftfahrtunternehmen ersatzweise ein anderes Luftfahrtunternehmen, das die gleichen rechtlichen Voraussetzungen des Luftfahrtgesetzes (§ 20 LuftVG) erfüllt, für die Durchführung der Fahrt einsetzen. Die Haftung übernimmt in diesem Falle das eingesetzte Luftfahrtunternehmen.

  14. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Beförderungsbedingungen oder Teile hiervon ungültig sein, so berührt dieses die Wirksamkeit der übrigen Vereinbarungen nicht.

  15. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis entstehenden Ansprüche und Rechtsstreitigkeiten ist der Firmensitz des Luftfahrtunternehmens.